
Skogsberg? Seagrave? Göteborg? Gods of Grind? Abyss? Asgard? Evilyn? Elche?
Wenn ihr bei diesen Schlagworten feuchte Augen bekommt und beginnt, in Nostalgie zu schwelgen, dann gehört ihr wohl genau wie ich zu denjenigen Lunatics, die gerade den Death Metal aus Schweden abgöttisch lieben. Seit den goldenen Zeiten der frühen 90er, als Pioniere wie Entombed, Dismember oder At the Gates ihre Debütscheiben einprügelten und damit einen wahren Boom auslösten, ist natürlich eine Menge passiert. Die melodische Variante, die unter dem Namen 'Göteborg-Sound' entstand, sowie der sogenannte Death'n'Roll, wie ihn beispielsweise Entombed mittlerweile spielen, sind heute weitaus verbreiteter und angesagter als der Old-School Elchtod, der damals den Stein ins Rollen brachte. Die Comeback-Scheiben von Grave bzw. Unleashed und der Erfolg von jungen Bands wie Amon Amarth und die zahlreichen Old-School Projekte wie Bloodbath zeigen aber, dass auch der klassische Schwedendeath nicht tot zu kriegen ist.
Was sind die besonderen Trademarks des typischen Schwedensounds?
Auf den folgenden Seiten möchte ich versuchen, euch die Faszination des schwedischen Death Metals ein wenig näher zu bringen. Das Ganze bleibt natürlich absolut subjektiv und ohne Anspruch auf Vollständigkeit.