
"I drown in the colour of your eye
For a black heart will only find beauty in darkness"
Dissection - Night's Blood
Swedish Death MetalDaniel Ekeroth, Bassist von Insision und Szene-Insider hat sich die Mühe gemacht, und ein wunderschönes Nachschlagewerk zum Thema Schwedendeath zusammengestellt. Auf knapp 500 fetten Seiten findet man alles Wissenswerte über die Anfänge und Blütezeit, hunderte Abbildungen von Flyern, Eintrittskarten und seltenen Democovern, umfassende alphapetische Übersichten über Bands, Fanzines und Persönlichkeiten und vieles mehr.
Wer sich auch nur im Entferntesten für Schwedendeath interessiert, wird hier schlauer gemacht. Und wer Schwedendeath sowieso schon liebt, der wird dieses Buch nur kniend lesen.
Für 50 Euro (incl. Versand) ist das edle Teil hier erhältlich. Die Adresse ist absolut zuverlässig. Der Versand dauert in etwa 10 Tage. Wer möchte, kann die Transaktion ganz sicher über PayPal abwickeln.
Projections
of a Stained Mind(CBR 1991)
Dieser Sampler bietet einen ausgezeichneten Überblick über die skandinavische Todesbleiszene kurz vor dem großen Sturm. Vertreten sind neben den großen Namen, die sich damals noch im Demo-Stadium befanden, auch absolute Underground Bands von teils erstaunlicher Qualität.
Entombed - Forsaken
Mayhem - Carnage
Grotesque - Spawn of Azathoth
Therion - Future Conscience
House of Usher - Battle of Spectrum
Merciless - Nuclear Attack
Unleashed - The Dark One
Nirvana 2002 - Mourning
Chronic Decay - 1st of September
Dismember - Sickening Art
Mayhem - The Freezing Moon
Merciless - The Book of Lies
Macrodex - Cremation
Traumatic - A Putrid Reek of Mangled Remains
Tiamat - Anient Anciety
Skull - On a Mission in Blood
Monsters of Death(Roadrunner 1992)
Parallel zu dem Death Metal Special der RockHard veröffentlichte das wohl bekannteste deutsche Metal-Magazin diesen Sampler in Zusammenarbeit mit dem Roadrunner Label. Darauf vertreten sind die zu jener Zeit wichtigsten internationalen Bands neben einigen Newcomern. Dass einige große Namen (z.B. Entombed, Bolt Thrower, Carcass, Paradise Lost) nicht vertreten sind, lag am Veto der entsprechenden Plattenfirmen. Trotzdem ein empfehlenswertes Teil mit einer Handvoll Schwedenbands.
Morbid Angel - Rebel Lands
Malevolent Creation - Thou shall kill
Death - Suicide machine
Brutal Truth - Wilt
Immolation - Those left behind
Gorguts - Disincarnated
Unleashed - Into glory ride
Obituary - Rotting ways
Dismember - I wish you hell
Morgoth - Opportunity is gone
Pestilence - Twisted truth
Atheist - Enthralled in essence
Pungent Stench - The ballad of mangled homeboys
Vader - Vicious circle
Exhorder - Unforgiven
Atrocity - Life is a long and silent river
Tiamat - Ancient entity
Touch of Death(Black Mark 1992)
Dieser Sampler enthält ausschließlich Bands, die zum Zeitpunkt der Veröffentlichung bei dem schwedisch-deutschen Black Mark Label unter Vertrag waren. Dieser Sampler beweist, dass die Gerüchte über das Label ausgemachter Blödsinn ist. Neben bekannteren und weniger bekannten Schwedendeath Bands findet sich darauf übrigens eine Band namens Necrosanct, der die zweifelhafte Ehre zuteil wurde, gleich zweimal hintereinander die Arschbombe des Monats in der RockHard zu werden.
Fleshcrawl - Perpetual dawn
Agressor - Primeval Transubstantation
Cemetary - Where the rivers of madness stream
Seance - Who will not be dead
Rosicrucian - Within the silence
Invocator - Excursion demise
Necrosanct - Solace
Tribulation - Born bizarre
Edge of Sanity - Enigma
Bathory - Blood and iron
(Black Sun 1995/1996)
Nur wenige Tribute-Projekte sind derartig gelungen wie diese Slayer-Compilations. Während der erste Teil ausschließlich skandinavische Huldigungen vor den Meistern des Thrash-Metals enthält, ist das geographische Spektrum auf dem zweiten Teil etwas weiter geöffnet. Einige Songs erscheinen auch auf regulären Alben oder EPs der jeweiligen Bands, in dieser gebündelten Form bieten die Sampler aber nicht nur überwiegend gute Coverversionen am laufenden Band, sondern auch eine Art Überblick über das Who-Is-Who insbesondere der schwedischen Death Metal Oberliga.
Part I:
Dissection - The Antichrist
Hypocrisy - Black Magic
Merciless - Cryonics
At the Gates - Captor of Sin
Invocator - Altar of Sacrifice
Enslaved - Jesus Saves
Edge of Sanity - Criminally Insane
Seance - Post Mortem
Cemetary - South of Heaven
Crown of Thorns - Mandatory Suicide
Grope - Spill the Blood
Part II:
Necrophobic - Die By the Sword
Luciferion - Chemical Warfare
Cradle of Filth - Hell Awaits
Sinister - Praise of Death
Benediction - Necrophiliac
Liers in Wait - Angel of Death
Coffin Man - Epidemic
Malevolent Creation - Raining Blood
Vader - Silent Scream
Anathema - Read Between the Lies
Unanimated - Dead Skin Mask
Disaffected - Seasons in the Abyss
(Black Sun 1994)
Ähnlich gelungen wie im Falle Slayer ist auch dieser Tribute-Sampler. Diverse schwedische Bands spielen alte Metallica-Klassiker. Sowohl für Metallica-Fans als auch für Schweden-Death Liebhaber empfehlenswert.
Sarcazm - Motorbreath
Luciferion - Fight Fire with Fire
Idiots Rule - For whom the Bell Tolls
Miscreant - Fade to Black
Snotrocket - Escape
Pagandom - Battery
Flegma - The Thing that should not be
Ceremonial Oath - Disposable Heroes
Afflicted - Leper Messiah
Crystal Age - Damage Inc.
In Flames - Eye of the Beholder
Dark Tranquillity - My Friend of Misery
(Nuclear Blast Video 1992)
Das Label Nuclear Blast gehörte von Anfang an zu den Pionieren im Bereich Death Metal. Die im Rahmen der Reihe "Death is Just the Beginning" veröffentlichten CDs, VHS-Kassetten und später auch DVDs galten bzw. gelten immer noch als wichtige Referenzdokumente der Szene zum jeweiligen Zeitpunkt, auch wenn hauptsächlich labelinterne Bands enthalten sind. Insbesondere im Videoclipbereich wurde so Bands eine Plattform zur Präsentation gegeben, die ansonsten aufgrund ihres Bekanntheitsgrades oder der Kontroversität des Materials niemals auf MTV etc. zu sehen waren.
Die erste Videoausgabe enthält unter anderem einen für die damalige Zeit recht gewagten Clip von Dismember sowie einige interessante Raritäten. Präsentiert wird das ganze (leider etwas lustlos) von Matthias Herr, dem Autor der bekannten Heavy Metal Lexika. Auch auf späteren Ausgaben finden sich zahlreiche schwedische Bands wieder.
Hypocrisy - Left to rot
Monstrosity - Final Cremation
Meshuggah - Abnegating Cecity
Fetish 69 - Pig Blood
Resurrection - Rage Within
Rostock Vampires - The Instance
Mortification - Terminate Damnation
Afflicted - Ivory Tower
Benediction - Foetus Noose
Disharmonic Orchestra - Groove
Brutality - Statements
Dismember - Soon to be Dead
Revenant - The Unearthly
Winter - Servants of the Warsmen
St Vitus - Fear
Gorefest - Studioreport
Pungent Stench - Sick Bizarre Defaced Creation
Macabre - Exumer
Eine von mir zusammengestellte Best-of Schwedendeath Compilation. Wie der Titel andeutet, sind hier sowohl die Pioniere als auch jüngere Bands berücksichtigt. Das ganze ist natürlich nicht vollständig, dafür ist eine repräsentative Auswahl an Bands und Titeln aller wichtigen Perioden und Untersparten vertreten.
Necrophobic - Awakening
Dissection - Night's blood
At the Gates - Blinded by fear
Centinex - Embraced by moonlight
A Canorous Quintett - Spellbound
Dark Tranquillity - Zodijackyl light
Hypocrisy - A coming race
Naglfar - Horncrowned majesty
Vomitory - Revelation nausea
Grave - Brutally deceased
Unleashed - To Asgaard we fly
Unanimated - Life demise
Desultory - Twisted emotions
Edge of Sanity - The masque
Dismember - 9th circle
Entombed - Left hand path
Nicht wundern! Die Finnen spielten auf ihrem Debüt "The Karelian Isthmus" (Gesundheit!) tatsächlich relativ normalen Death Metal im Stile von Grave mit ein paar Paradise Lost Einflüssen. Erst auf dem zweiten Album entwickelte sich ihr eigener Stil.
Schwedisch angehauchter old school Death aus deutschen Landen.
Wenn sich eine deutsche Band nach einem Songtitel von Dissection benennt, weiß man ungefähr, was man zu erwarten hat. Diese Jungs bieten starke und eigenständige Songs in bekanntem Soundgewand. Empfehlenswert.
Die Ungarn benennen sich nach einem Song von Dismember und schielen auch vom Sound her in Richtung Norden, insbesondere nach Göteborg. Anstelle von Maiden-Melodiebögen arbeitet man aber verstärkt mit Thrash-Riffs.
Dieses finnische Allstar-Projekt ist angetreten mit dem Anspruch, die guten alten Zeiten der frühen Entombed und Dismember wieder aufleben zu lassen. Und das ist ihnen mit ihrem Debüt noch besser gelungen als Bloodbath. Zum Line-Up gehören übrigens Taneli Jarva (Ex-Sentenced), Esa Holopainen (Amorphis) und O.P. Laine (Ex-Amorphis).
Auch die norwegischen Schwarzmetaller begannen mal als Death Metal Band, und zwar als exzellente. Ihr Debüt "Soulside Journey" entstand im Sunlight-Studio und bot äußerst abwechslungsreichen Stoff mit vielen originellen Ideen.
Wer auf technischen Death Metal der Marke Opeth abfährt, sollte auch mal in die Eigenproduktionen dieser Jungs aus dem Ruhrgebiet reinhören.
Eine Band aus Thüringen, die ähnlich wie Fleshcrawl auf dem alten Schwedenpfad wandelt.
Diese süddeutsche Death Metal Formation ist bereits seit Anfang der 90er unterwegs und veröffentlicht einen Old-School-Hammer nach dem anderen.
Benannt nach einer Textzeile aus 'Darkday' von Edge of Sanity. Genialer, melodischer Death Metal aus Deutschland und wesentlich härter und schneller als die meisten Göteborg Bands.
Die bekennenden Edge of Sanity-Anhänger aus Herborn bieten ein old-school-Brett, das unglaublichen Spaß macht. Das zweite Album enthält eine Coverversion von 'Darkday'. Auch für Bolt Thrower Fans ein Muss!
Äußerst originelle und leider völlig unbekannte Band aus Finnland. Ihr Album "Dances from Left" ist ein Musterbeispiel für eigenständigen nordischen Death Metal.
Eine weitere deutsche Band, die sich aber zunehmend vom Göteborg-Stil abwendet und mittlerweile einen eigenen Stil hat.
Auch diese Finnen zelebrierten auf ihrem Debüt "Shadows of Past" normalen aber außergewöhnlich gut gemachten, abwechslungsreichen Death Metal. Besonders angenehm ist der originelle und druckvolle Tico-Tico Sound, der in einem kleinen Studio in Oulu zusammengezimmert wird. Empfehlenswert ist auch die zweite Scheibe "North From Here".